Verfasst von Die Grünen NRW um 19:35 Uhr und abgelegt unter Aktuell.
Politische Rede der Landesvorsitzenden der Grünen-NRW, Daniela Schneckenburger, auf der Landesdelegiertenkonferenz in Hagen

Es gilt das gesprochene Wort!
Liebe Freundinnen und Freunde,
diese LDK heute ist für uns der Startschuss in ein Wahljahr mit drei Wahlen. Unser Ziel ist klar: Wir wollen bei allen drei Wahlen stärker werden – bei der Europawahl, bei der Kommunalwahl, bei der Bundestagswahl!
Wir wollen in NRW zeigen: Wir sind die dritte Kraft – auf GRÜN kommt es an.
Und das ist kein Selbstzweck für uns. Ich sage das nicht, weil ich Landesvorsitzende bin und allein schon deswegen will, dass meine Partei wächst. Natürlich ist das so.
Und weil ich mit vielen von euch in den Kreisverbänden gesprede-daniela-schneckenburger-ldk-2032009rochen habe, weiß ich, dass wir alle mit Motivation und Engagement dafür kämpfen, stärker zu werden und GRÜN wachsen zu lassen. Darin sind wir uns als Partei einig.
Mit diesem Ziel wären wir uns wahrscheinlich auch mit der FDP einig. Aber es gibt einen Unterscheid zwischen uns und der Funktionspartei FDP. Uns reicht das nicht.
Denn, liebe Freundinnen und Freunde, und das ist der Unterschied: wir machen keine Politik nur für die Organisation, nur für die Macht, nur dafür, mitspielen zu dürfen.
Wir sind keine Funktionspartei wie die FDP – das ist der Unterschied zwischen Guido Westerwelles Freunden und uns!
Wir kämpfen für GRÜN, weil wir wissen, dass es auf uns, auf unsere Antworten in diesem Land, in NRW, in den Städten und Gemeinden ganz entscheidend ankommt.
Wir kämpfen für GRÜN, weil wir nicht zulassen wollen,
* dass diese Finanzkrise, die in ihren Ausmaßen noch gar nicht absehbar ist,
* dass diese Wirtschaftskrise, deren Folgen noch nicht erkennbar sind,
* dass diese Krisen
zu Lasten der Zukunft,
zu Lasten der Ökologie,
zu Lasten der Hungernden in der Welt gelöst wird.
Ich bin der tiefen Überzeugung:
Ja – wir brauchen einen neuen Gesellschaftsvertrag. Dieses Land braucht einen neuen Gesellschaftsvertrag.
Ja – wir brauchen einen neuen Green Deal. Dieses Land braucht einen Green New Deal.
Und es ist der Kampf in diesem Jahr, die Kräfteverhältnisse im Bund, in Europa, in den Kommunen so auszurichten, dass wir Gestaltungsmacht für einen Green New Deal, für einen neuen Gesellschaftsvertrag bekommen. Wir wollen diese Gestaltungsmacht. Aber wir wollen sie nicht um jeden politischen Preis. Unser Ziel bleibt klar: Wir wollen einen Politikwechsel, ein Regierungswechsel reicht uns nicht.
Liebe Freundinnen und Freunde,
es heißt immer so schön: Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch. Aber: Die Gefahr ist groß, dass in aus dieser Krise ausgerechnet die Kräfte gestärkt hervorgehen, die uns doch massiv in dieses Desaster hineingeritten haben.
Dieselben Kräfte, die die HRE vor die Wand gefahren haben, die mit Spekulationsblasen Strohfeuer angefacht haben, die alten Menschen eingeredet haben, man könne im Kapitalismus mit hochspekulativen Geschäften eine schnellen Euro machen, die Familienvätern und – müttern eingeredet haben, es sei dumm, sich mit 3-4% Kapitalrendite zufriedenzugeben, es sei wesentlich intelligenter, auf 10, 12, 15% Kapitalrendite zu setzen, die Grenzen des Finanzwachstums ließen sich beliebig verschieben – liebe Freundinnen und Freunde, diese Kräfte dürfen bei keiner der kommenden Wahlen gestärkt werden.
Es wäre eine bittere Ironie, wenn ausgerechnet in Jahr der Finanzkrise schwarz-gelb, die Koalition der Heuschrecken, die Koalition der Marktradikalen das Ruder in die Hand bekäme.
Es wäre eine bittere Ironie, wenn ausgerechnet CDU und SPD, diese Koalition der Selbstblockade und des Stillstandes mit der windelweichen Kanzlerin des Taktierens die Macht hätte, Unternehmen von der Verpflichtung freizustellen, die Kosten dieser Krise zu tragen, die Kosten dieser Krise solidarisch auf die Menschen im Land zu verteilen. Und solidarisch muss heißen. Starke Schultern tragen mehr, schwache Schultern tragen weniger. Einer trage des Anderen Last – das muss der Kern eines neuen Gesellschaftsvertrages sein.
Liebe Freundinnen und Freunde,
die Gefahr ist groß. Wo die Gefahr groß ist, muss das Rettende auch wachsen. Es ist ein ermutigendes Zeichen, dass in einer Woche, am 28.März, zwei bundesweite Demonstrationen in Frankfurt und Berlin stattfinden, getragen von attac und einem breiten Bündnis, zu denen auch wir aufrufen.
Das ist ermutigend, weil die Debatte um die Frage, wer eigentlich für die Fehlspekulationen von Banken und Fonds am Ende zahlen soll, laut gestellt wird: Wir zahlen nicht für eure Krise – das ist das Motto der Demonstrationen.
Wir zahlen nicht für eure Krise – damit beginnt die Auseinandersetzung um die Frage, wer eigentlich für die Milliarden aufkommen soll, die wir als Staat zur Zeit in eine zusammengebrochene HRE investieren, um den Zusammenbruch des ganzen Finanzsystems zu verhindern.
Die Antwort von Westerwelle und seinen Freunden ist klar, liebe Freundinnen und Freunde: bezahlt werden soll die Zeche mit Sozial- und Staatsabbau. Die FDP will ausgerechnet in der Krise noch Steuersenkungen auf Pump durchsetzen – das ist der Sozialabbau von morgen.
Und daneben erfüllt die FDP treu ihre Rolle als Schutzgemeinschaft der Spekulanten. Denn wie sonst ist es zu erklären, dass die FDP ausgerechnet den Großspekulanten Flowers zu einer Anhörung über das HRE-Enteignungsgesetz einlädt und ihn tränenreich als Opfer des deutschen Staates vorführen will?
Liebe Freundinnen und Freunde,
wir dürfen nicht zulassen, dass diese Großspekulanten jetzt zu Krisengewinnlern werden, die Chancen von Kindern und Jugendlichen in unserem Land auf Bildung, auf Ausbildung, auf Zukunft verschleudert werden.
Jetzt geht es um die Frage: Wer zahlt für diese Krise?
Die SchülerInnen?
Die ALG II-EmpfängerInnen?
Das Klima?
Irgendjemand, das ist klar, wird am Ende zahlen müssen – und wir werden dafür kämpfen, dass die Rechnung solidarisch bezahlt wird, dass die, die Karre in den Dreck gefahren haben, ihren Anteil leisten, um sie wieder rauszuziehen.
Darum fordern wir: eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes, eine Vermögensabgabe auf hohe Vermögen, eine Begrenzung der Managergehälter, eine gesetzliche Regelung, die dafür sorgt, dass der Staat nicht nur die Löcher bei den Banken stopft, sondern in besseren Zeiten auch am Gewinn beteiligt wird.
Das Spiel darf nicht so weitergehen, dass Verlust sozialisiert, aber Gewinne privatisiert werden.
Diese Krise darf nicht auf dem Rücken der Schülerrinnen, der armen Kinder, des Klimas, der Arbeitsplätze der Zukunft gelöst werden.
Liebe Freundinnen und Freunde,
wenn nach Wirtschaftskompetenz gefragt wird, dann erhalten wir immer wenig an Punkten. Wirtschaft, so die Ergebnisse von Meinungsumfragen, kann besonders gut die CDU, Wirtschaft kann am allerbesten die FDP.
Liebe Freundinnen und Freunde,
lasst uns mit diesem schreienden Unsinn aufräumen. Lasst euch nicht verunsichern von Umfragen, seid nicht in der Defensive: Das haben wir nicht nötig.
Als es nach uns ging, haben wir dafür gesorgt, dass durch das EEG, durch den Ausbau der Erneuerbaren neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen wurden. Von 250 000 im Jahr 2007 auf ist die Zahl der Jobs in den Erneuerbaren Energien auf 280 000 im Jahr 2008 gestiegen. Da gibt selbst Herr Guttenberg zu, dass die Erneuerbaren Jobmotor und eine dynamisch wachsende Branche sind.
Und es geht weiter: Mit fast 13 Milliarden Euro liegen dabei die Investitionen im Anlagenbau um fast 20 Prozent über dem Vorjahreswert
Und das gilt auch für die klassischen Industriebranchen: Wenn es nach uns gegangen wäre, hätten wir dafür gesorgt, dass die deutsche Autoindustrie durch strenge CO2-Auflagen, durch Auflagen für Verbrauch, durch Förderung erdölunabhängiger Antriebe, durch ein Tempolimit auf Autobahnen das produziert hätte, was dieses Land wirklich braucht: Mobilität für die Zukunft, das Auto von morgen, den Absatzmarkt von morgen, den Arbeitsplatz von morgen.
Statt dessen produziert diese Industrie Statussymbole für alternde Männer oder den Geländewagen für den Dschungel der Großstadt…
Liebe Freundinnen und Freunde,
diese Krise darf nicht auf dem nicht auf dem Rücken der Opel-Arbeiter gelöst werden, auf dem Rücken der Mittelständler in allen Regionen unseres Landes gelöst werden.
Eine Pleite dieses Autobauers wäre ein harter Schlag für Bochum und das ganze Ruhrgebiet und bedroht zweitens wegen seiner Verknüpfung mit mittelständischen Zulieferern auch noch das Sauer- und Siegerland.
Aber eines sagen wir als GRÜNE klar dazu: Wer die Autobauer unter Artenschutz stellt und sie noch dazu ermutigt, ihre falsche Modellpolitik weiterzutreiben, wie es Merkel, Westerwelle und Müntefering tun, fährt sie direkt in die Sackgasse Strukturwandel.
Liebe Freundinnen und Freunde,
die selbsternannten Wirtschaftskompetenten haben in diesem Jahr ihr Waterloo erlebt: Es sind die Ackermänner, die Zumwinkels, die Wagoners dieser Welt, die Großmanns, die die Karre tief in den Dreck gefahren haben.
Wenn Wirtschaftskompetenz mehr sein soll, als Arroganz der Macht und kurzfristiges Denken bis zu Nasenspitze, dann sage ich euch: Diese Herren haben keine Kompetenz.
Wenn Wirtschaftskompetenz mehr sei soll als Lobbyismus und Klientelpolitik für die Besserverdienenden, dann sage ich euch, CDU und FDP haben keine Kompetenz.
Ihnen allen fehlt der Kompass für die Entwicklung von morgen, ihnen fehlt der Weitblick für die Probleme von morgen – oder warum sonst setzt RWE beharrlich auf seine alten Kohlekraftwerke, warum sonst will RWE mitten im Erdbebengebiet in Bulgarien, in Belene, ein Atomkraftwerk bauen?
Liebe Freundinnen und Freunde,
wirtschaftspolitische Kompetenz besteht nicht darin, von einer Bilanz zur nächsten zu denken. Das ist für echtes Management zu wenig.
Lasst es uns gemeinsam festhalten: die unsichtbare Hand des Marktes ist nicht grün. Märkte brauchen aber grüne Leitplanken, weil sie in sich keine zukunftsgerichtete Logik haben. Und diese grünen Leitplanken brauchen starke GRÜNE.
Wir versprechen den Menschen in diesem Land:
Mit starken GRÜNEN wird es die Arbeitsplätze von morgen geben.
Mit starken GRÜNEN wird Bildung finanziert und von ihren bornierten Ideologien befreit.
Mit starken GRÜNEN wird es eine Regulierung der Finanzmärkte geben.
Mit starken GRÜNEN stehen Menschen und nicht Renditen im Zentrum.
Das ist unser Gesellschaftsvertrag, den wir anbieten.
Mit starken GRÜNEN wird nicht vergessen, dass die Auswirkungen dieser Krise nur ein kleines Problem sind gemessen an der Klimakrise, die auf uns zurollt.
Mit starken GRÜNEN wird nicht vergessen, dass jenseits von Europa eine Welt existiert, in der Hunger Realität ist.
Liebe Freundinnen und Freunde,
wir stehen vor schwierigen Wahlkämpfen. Niemand kann so ganz genau sagen, wie sich die Lage in den nächsten Monaten entwickeln wird. Eins weiß man aber schon jetzt: Der Druck von allen Seiten wird wachsen.
In dieser Situation sage ich euch: Ok, jetzt ist noch Zeit zum Streit.
Jetzt muss geklärt werden, was geklärt werden muss.
Jetzt müssen die Dinge auf den Tisch.
Jetzt müssen wir die Linie für die kommenden Wahlkämpfe miteinander diskutieren. Das ist das gute Recht einer Partei. Und dieses Recht werden wir uns heute nehmen.
Liebe Freundinnen und Freunde, wir haben ein klares Wahlziel: Wir wollen einen starken grünen Wahlkampf für starke Grüne – im Bund, in Europa, in den Kommunen.
Wir wollen nicht für eine Ampel kämpfen. Eine Ampel ist für uns kein Wahlziel, sondern allenfalls eine Notlösung. Das muss in unserem Wahlkampf deutlich werden. Und diese Kontroverse muss man austragen, und man muss auch eine gemeinsame Lösung suchen.
Denn: Liebe Freundinnen und Freunde – wir wissen auch. Ab Mai ist Bundestagswahlkampf. Ab Mai sitzen wir alle im selben Boot. Und ab Mai werden wir gemeinsam mit aller Kraft rudern – und die Richtung sollten wir in einer offenen Debatte auch gemeinsam festlegen. Das muss das Ziel der BDK im Mai sein.
Für einen konstruktiven Streit braucht es aber vor allem eine Voraussetzung: Nämlich die Bereitschaft einander zuzuhören. Diese Bereitschaft ist offensichtlich gewachsen, liebe Renate, lieber Jürgen, das ist gut so.
Die Westfalen und Rheinländer sind eine gute Mischung aus Dickschädeligkeit und der Bereitschaft, zu leben und leben zu lassen. Aus dieser Mischung kann ein konstruktiver Dialog entstehen.
Wir in NRW sind bereit zuzuhören. Wir sind aber auch bereit dazu zu sagen, worin unser Widerspruch besteht. Und darum werden wir diese offene Debatte heute auch gemeinsam mit euch führen.
Liebe Freundinnen und Freunde,
hier in NRW haben wir es nicht nur mit einer marktradikalen FDP zu tun, die Privatisierung wider besseres Wissen noch in der Krise predigt, die ihr ewiges Mantra „mehr Netto vom Brutto“ sogar noch in einer Zeit runterbetet, wo Staat allerorten gefragt ist.
Wir haben es hier auch mit einem FDP-Innenminister zu tun, dessen Gesetze regelmäßig von Gerichten kassiert werden. Der Wahltermine hin- und herschiebt, im Notfall auch gegen die eigene Argumentation, um seiner Koalition eine bessere Wahlvoraussetzung zu verschaffen. Aber das werden wir ihnen nicht durchgehen lassen – den ersten Sieg vor Gericht haben wir schon eingefahren.
Und weil das keine Einsicht bei der Landesregierung produziert, weil sie aus erkennbar wahltaktischen Gründen einen neuen Termin für die Kommunalwahl gesucht hat, an dem die Wahlbeteiligung niedrig ist – darum werden wir eine erneute Klage gegen diesen Termin führen.
Und wir werden gegen die Abschaffung der Stichwahl klagen, die allein eingeführt wurde, um den CDU-Kandiadten einen Startvorteil zu verschaffen, und die das um den Preis macht, am Ende Kandidaten mit einer geringen Mehrheit und einer geringen demokratischen Legitimation durchzusetzen.
Liebe Freundinnen und Freunde, wenn der Innenminister, wenn die Landesregierung keine Anwälte der Demokratie sein wollen, müssen wir diese Anwälte sein.
Liebe Freundinnen und Freunde,
es ist Zeit, die Demokratie in diesem Land vor diesem Innenminister zu schützen. Dieser Innenminister fügt der Demokratie Schaden zu! Dieser Innenminister muss gehen!
Das ist nicht der einzige Schatten im Schattenkabinett des Herrn Rüttgers.
Den aktuellen Spitzenplatz belegt Finanzminister Linssen, der den Finanzausschuss des Landtages in die falsche Richtung führt. Es gab offensichtlich nie wirklich einen Plan A des Finanzministers zur Rettung der WestLB. Und jetzt wird er zum Verkauf gezwungen.
Sehenden Auges hat der Finanzminister die WestLB vor die Wand gefahren – und hat unser Land damit mehr gefährdet als der andere Verkehrsrowdi der Landesregierung.
Denn den Verkehrsminister der CDU hat es ja schon aus der Kurve getragen, die CDU-Schulministerin ist zwar noch da, aber die Kurve kriegt sie auch nicht.
Unter dieser Regierung hat NRW den bildungspolitischen Rückwärtsgang eingelegt und unser Land in nur vier Jahren von allen neuen Erkenntnissen nach dem PISA-Schock abgehängt. Sogar in den anderen CDU-regierten Ländern schlägt man Wege in Richtung längeres gemeinsames Lernen ein, nur bei uns trägt die Regierung wie eine Monstranz das Hohelied der Dreigliedrigkeit vor sich her.
Darum, weil hier die Zukunft unseres Landes riskiert wird, weil NRW bildungspolitisch abgehängt zu werden droht, werden wir das Thema noch vorne schieben in den kommenden Wahlkämpfen.
Das gilt für den Kommunalwahlkampf wie für den Landtagswahlkampf, das gilt auch für den Bundestagswahlkampf. Wir wissen, wie gute Schule geht, weil wir nicht weghören wie die CDU in NRW, wenn Bildungsexperten sprechen, sondern zuhören.
Und darum haben wir das Thema Schulpolitik zu einem Schwerpunktthema auf dieser LDK gemacht.
Die Grünen NRW wollen den schnellstmöglichen Wechsel von dem dreigliedrigen Schulsystem hin zu längerem gemeinsamen Lernen – zu einer „Schule der Zukunft“. Diese Schule der Zukunft ist eine pädagogisch kreative Ganztagsschule ohne Sitzenbleiben und ohne Ausgrenzung von Kindern mit Handicaps. Leistungsstärkere sollen genauso individuell gefördert werden wie die Schwächsten.
Liebe Freundinnen und Freunde,
der vorliegende Antrag zur Wirtschafts- und Finanzpolitik behandelt das Thema umfassend. Wir setzen uns ein für die Konsolidierung der Landesbanken und für eine Wirtschaftspolitik nach ökologischen Prinzipien, für eine sichere finanzielle Ausstattung der Kommunen und ein sozial-ökologisches Investitionsprogramm. Das ist viel, aber es ist dem Thema und der Problematik angemessen.
Wir müssen die angebliche Wirtschaftskonpetenz von CDU und FDP aktiv in den Streit ziehen, wir wollen den Menschen klar machen, dass bei den Grünen wirtschaftspolitische Kompetenz zu Hause ist, weil wir die Zukunft im Blick haben. Deshalb bitte ich euch um Zustimmung für den Antrag.
Diese Rede können Sie auch als pdf downloaden (Link).
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